Cristina Cordero R
Cristina Cordero
Viola

In Madrid geboren, begann Cristina im Jahr 1998 im Alter von fünf Jahren Viola zu spielen und wurde anschließend von Professor Alan Kovacs unterrichtet. Anschließend setzte sie ihr Studium bei Professorin Diemut Poppen an der Escuela Superior de Música Reina Sofía fort und erwarb ihren Bachelor in Performing Arts an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Hariolf Schlichtig. Später absolvierte sie den Master in Interpretation bei Professorin Nobuko Imai, wiederum an der Escuela Reina Sofía. Lehrende wie Jonathan Brown, Wenting Kang und Heime Müller hatten ebenfalls einen großen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung.

Sie wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem Ersten Preis und dem Juventudes Musicales de España-Preis beim Wettbewerb El Primer Palau 2020 sowie mit dem Ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Gerhard Vogt 2019. Als Solistin trat sie mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester Barcelona und Nationalorchester von Katalonien, dem Philharmonischen Orchester von Kastilien-La Mancha, dem Andrés-Segovia-Kammerorchester, dem Sinfonieorchester von Cuenca in Ecuador, dem Wüsten-Philharmonischen Orchester in Mexiko sowie dem Freixenet-Sinfonieorchester auf.

Mit großer Leidenschaft für die Kammermusik wird Cristina regelmäßig eingeladen, mit Ensembles und Kammermusikformationen in ganz Europa zusammenzuarbeiten, und nahm an renommierten Festivals wie dem Verbier Festival, dem Schloss-Elmau-Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Schubertiade, dem Festival de La Rioja und Krzyżowa-Music teil. Dabei arbeitete sie mit Künstlerinnen und Künstlern wie Gary Hoffman, Daniel Stabrawa, Nobuko Imai und Viviane Hagner zusammen.

Ihre kreative Neugier hat sie dazu geführt, nach neuen Wegen zu suchen, das Repertoire ihres Instruments zu erweitern und dem modernen Publikum originelle Programme zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Pianisten Juan Barahona entwickelte sie das multidisziplinäre Projekt „Romeo und Julia: Musik und Geschichte“, das 2021 im Palau de la Música in Barcelona uraufgeführt und anschließend in zahlreichen Konzertsälen in Spanien und Lateinamerika präsentiert wurde.